Digitalisierung und moderne Verwaltung in Lauenburg-Süd

THEMA 10 VON 10 · WAHLKREIS 35 – LAUENBURG-SÜD

Digitalisierung und moderne Verwaltung in Lauenburg-Süd

Wie können digitale Verwaltungsangebote so ausgebaut werden, dass Bürgerinnen, Bürger, Unternehmen und Kommunen tatsächlich Zeit und Aufwand sparen?

Ausgangslage

Der Wahlkreis 35 – Lauenburg-Süd umfasst Geesthacht, Lauenburg/Elbe, Schwarzenbek sowie die Ämter Hohe Elbgeest, Lütau und Schwarzenbek-Land.

Diese Landingpage ordnet das Thema Digitalisierung und moderne Verwaltung sachlich ein. Sie unterscheidet zwischen überprüfbaren regionalen Informationen, öffentlich belegten Aussagen und offenen Fragen an Katrin Schulte-Wiegratz.

Aktuell belegte regionale Punkte

  • Der Haushaltsentwurf des Landes Schleswig-Holstein für 2027 sieht rund 530 Millionen Euro für IT und Digitalisierung vor.
  • Als Schwerpunkte nennt das Land unter anderem digitale Souveränität, Open-Source-Lösungen, IT-Sicherheit, Resilienz, künstliche Intelligenz, Landesdatennetz und Registermodernisierung.
  • Lauenburg/Elbe verfügt über einen Ausschuss für Umwelt, Energiewende und Digitalisierung.
  • Schwarzenbek nennt Digitalisierung, Prozessoptimierung und Servicequalität als wichtige Themen der Weiterentwicklung der Verwaltung.
Einordnung: Die genannten Beispiele beschreiben die aktuelle regionale Ausgangslage. Sie sind nicht automatisch persönliche Forderungen von Katrin Schulte-Wiegratz.

Digitalisierung und moderne Verwaltung – warum das Thema für Lauenburg-Süd relevant ist

Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Entscheidend ist, ob Verfahren verständlicher, schneller und zugänglicher werden, ob Daten sicher verarbeitet werden und ob digitale Angebote auch mit analogen Zugängen sinnvoll zusammenspielen.

Ein digitaler Antrag hilft nur dann, wenn der gesamte Prozess dahinter funktioniert. Dazu gehören Standards, Schnittstellen, Identitätsnachweise, Register, IT-Sicherheit, barrierearme Bedienung und ausreichend qualifiziertes Personal in den Verwaltungen.

Digitale Verwaltung vom Antrag bis zum Bescheid

Viele Verwaltungsleistungen beginnen heute bereits online. Entscheidend ist jedoch, ob auch die interne Bearbeitung digital funktioniert.

Wenn ein Onlineformular anschließend ausgedruckt und manuell weiterbearbeitet werden muss, entsteht nur begrenzter Effizienzgewinn.

Deshalb gehört zur Verwaltungsdigitalisierung die gesamte Prozesskette.

Einheitliche Standards

Kommunen sollten nicht jede digitale Lösung vollständig selbst entwickeln müssen.

Gemeinsame technische Standards und wiederverwendbare Verfahren können Kosten reduzieren und verhindern, dass Bürgerinnen und Bürger in jeder Kommune völlig unterschiedliche Systeme nutzen müssen.

Das Land kann hierbei koordinieren und gemeinsame Infrastruktur bereitstellen.

Registermodernisierung

Viele Verwaltungsverfahren benötigen Daten, die bereits an anderer Stelle vorhanden sind.

Eine moderne Registerstruktur kann dazu beitragen, dass Informationen nicht immer wieder neu eingereicht werden müssen, sofern die rechtlichen Voraussetzungen dafür bestehen.

Datenschutz und Datensicherheit müssen dabei von Beginn an berücksichtigt werden.

IT-Sicherheit

Je stärker Verwaltungen digital arbeiten, desto wichtiger wird die Sicherheit ihrer Systeme.

Cyberangriffe können Verwaltungsabläufe stören und sensible Daten gefährden.

Deshalb müssen Digitalisierung und IT-Sicherheit gemeinsam geplant werden.

Kleinere Verwaltungen können hierbei von gemeinsamen Sicherheitsstandards und zentraler Unterstützung profitieren.

Digitale Souveränität und Open Source

Schleswig-Holstein verfolgt auf Landesebene verschiedene Ansätze zur digitalen Souveränität und zum Einsatz von Open-Source-Lösungen.

Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie stark öffentliche Verwaltungen von einzelnen technischen Anbietern abhängig sind.

Für Kommunen ist jedoch entscheidend, dass eingesetzte Lösungen stabil, sicher und praktisch nutzbar sind.

Künstliche Intelligenz in der Verwaltung

Künstliche Intelligenz kann bestimmte Verwaltungsaufgaben unterstützen, beispielsweise bei der Suche in großen Informationsbeständen oder bei standardisierten Arbeitsschritten.

Sie ersetzt jedoch nicht automatisch die rechtliche Verantwortung der Verwaltung.

Entscheidungen müssen nachvollziehbar, rechtssicher und kontrollierbar bleiben.

Bei personenbezogenen Daten sind besonders hohe Anforderungen an Datenschutz und Sicherheit zu berücksichtigen.

Digital und trotzdem erreichbar

Nicht alle Menschen können oder möchten Verwaltungsleistungen ausschließlich digital nutzen.

Eine moderne Verwaltung sollte deshalb digitale Angebote ausbauen, ohne Menschen auszuschließen, die persönliche oder telefonische Unterstützung benötigen.

Barrierefreiheit gehört sowohl im digitalen als auch im analogen Bereich dazu.

Digitalisierung im ländlichen Raum

Für die Gemeinden der Ämter Hohe Elbgeest, Lütau und Schwarzenbek-Land können digitale Verwaltungsangebote besonders nützlich sein, weil sie Wege zu Behörden reduzieren können.

Voraussetzung ist allerdings eine leistungsfähige digitale Infrastruktur.

Breitband und Mobilfunk bleiben deshalb wichtige Grundlagen der Digitalisierung.

Fachkräfte und Prozesswissen

Neue Software allein modernisiert keine Verwaltung. Beschäftigte müssen geschult werden und Verwaltungsprozesse müssen überprüft werden.

Digitalisierung kann gerade dann hilfreich sein, wenn sie repetitive Arbeiten reduziert und vorhandenes Personal entlastet.

Gleichzeitig benötigt die öffentliche Verwaltung selbst IT-Fachkräfte.

Kommunale Zusammenarbeit

Gerade kleinere Kommunen können profitieren, wenn digitale Lösungen gemeinsam entwickelt oder betrieben werden.

Gemeinsame Plattformen können Kosten verteilen und technische Standards vereinheitlichen.

Das Land kann solche Zusammenarbeit durch Infrastruktur, Standards und Beratung unterstützen.

Was sollte in der weiteren Debatte konkretisiert werden?

Für die Landtagswahl 2027 ist interessant, welche digitalen Dienstleistungen und Verwaltungsreformen Katrin Schulte-Wiegratz für besonders wichtig hält.

Relevant sind insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen, IT-Sicherheit, digitale Infrastruktur und die Frage, welche Leistungen für Bürgerinnen und Bürger zuerst vereinfacht werden sollen.

Solange hierzu keine belastbare persönliche Aussage veröffentlicht ist, wird keine Position der Kandidatin erfunden.

Frage an Katrin Schulte-Wiegratz

Welche digitalen Dienstleistungen und Infrastrukturen sollte Schleswig-Holstein gemeinsam mit den Kommunen vorrangig ausbauen, damit Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen im gesamten Wahlkreis 35 von einer einfacheren und leistungsfähigen Verwaltung profitieren?

FAQ

Was bedeutet Verwaltungsdigitalisierung?

Sie umfasst nicht nur Onlineformulare, sondern möglichst durchgängige digitale Prozesse vom Antrag bis zur Bearbeitung und Entscheidung.

Warum sind gemeinsame Standards wichtig?

Sie können verhindern, dass jede Kommune dieselben technischen Lösungen separat entwickeln muss.

Warum spielt IT-Sicherheit eine Rolle?

Digitale Verwaltung verarbeitet sensible Daten und muss gegen Ausfälle und Cyberangriffe geschützt werden.

Werden analoge Angebote überflüssig?

Nein. Auch bei zunehmender Digitalisierung sollten erreichbare Alternativen für Menschen bestehen, die digitale Angebote nicht nutzen können oder möchten.

Ist Digitalisierung eine persönliche Position von Katrin Schulte-Wiegratz?

Die regionale und landespolitische Ausgangslage ist dokumentiert. Konkrete persönliche Forderungen werden nur mit belastbarer Quelle als Position der Kandidatin dargestellt.

Geprüfte Quellen und weiterführende Informationen

Land Schleswig-Holstein – Haushaltsentwurf 2027:
Haushaltsentwurf 2027

Stadt Lauenburg/Elbe – Ausschüsse:
Ausschüsse der Stadt Lauenburg/Elbe

Stadt Schwarzenbek:
Informationen der Stadt Schwarzenbek

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